Einladungswettbewerb 2026
Stadt Leipzig
Amt für Gebäudemanagement, OE 65.36
Prager Straße 126–128
04317 Leipzig
„Glücksweg – von Rückmarsdorf in die Welt“

Projektidee
Wir alle streben nach Glück. Doch was bedeutet Glück eigentlich? Jeder Mensch definiert Glück auf seine eigene Weise. In unterschiedlichen Kulturen haben sich deshalb über Jahrhunderte hinweg Zeichen und Symbole entwickelt, die Hoffnung, Schutz, Zuversicht und Glück verkörpern. Genau diese Vielfalt bildet die Grundlage des Kunstprojekts „Glücksweg – von Rückmarsdorf in die Welt“.
Der Verbindungsgang zwischen den beiden Gebäuden der Schule Rückmarsdorf wird zu einem besonderen Ort der Begegnung, Fantasie und gemeinschaftlichen Gestaltung. Die Decke des Ganges erhält einen hellen weißen Lasuranstrich und wird mit insgesamt 88 runden Aluminiumtellern ausgestattet. Schritt für Schritt entsteht daraus ein gemeinsamer Glücksweg, der Rückmarsdorf mit Vorstellungen von Glück aus aller Welt verbindet.
Künstlerische Umsetzung
Im Mittelpunkt des Projekts stehen Workshops mit Schülerinnen und Schülern sowie eine öffentliche Beteiligung der Ortsgemeinschaft. Gemeinsam werden persönliche Glückszeichen, traditionelle Symbole und Glückssymbole aus unterschiedlichen Kulturen erforscht und gesammelt. Die Ideen entstehen als Zeichnungen, Zeichenmalerei oder Fotografien.
Ausgewählte Motive werden anschließend auf Aluminiumplatten gedruckt und in die vor Ort installierten Aluminiumteller eingesetzt. So entwickelt sich aus vielen einzelnen Beiträgen ein gemeinschaftliches Kunstwerk, das die Vielfalt menschlicher Vorstellungen von Glück sichtbar macht.
Beteiligung der Ortsgemeinschaft
Mit rund 3300 Einwohnerinnen und Einwohnern ist Rückmarsdorf ein vergleichsweise kleiner Ort. Um eine möglichst breite Akzeptanz und Identifikation mit dem Kunstprojekt zu schaffen, sollen nicht nur die Kinder der Schule aktiv eingebunden werden, sondern auch Eltern sowie Menschen, die künftig die Turnhalle nutzen werden.
Ergänzend zu den Workshops mit den Schülerinnen und Schülern werden deshalb nach Bedarf ein oder mehrere zusätzliche offene Termine angeboten, die sich gezielt an die Ortsgemeinschaft richten. Alle Interessierten sind dabei eingeladen, eigene Glückssymbole, Gedanken und Ideen einzubringen und damit Teil des Projekts zu werden. Auf diese Weise entsteht ein gemeinschaftliches Kunstwerk, das von vielen Menschen mitgetragen wird.
Organisation und Durchführung
Die Konzeption, Organisation und Durchführung des Projekts erfolgen vollständig eigenständig durch die Künstler:in. Dies umfasst sowohl die Bewerbung und öffentliche Bekanntmachung des Projekts im Ort als auch die Planung und Durchführung der begleitenden Workshops.
Ebenso werden die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort sowie die Ansprache und Einbindung von Schülerinnen, Eltern und weiteren mit der Schule verbundenen Personen eigenverantwortlich übernommen. Sämtliche organisatorischen, inhaltlichen und persönlichen Aufgaben im Zusammenhang mit Workshops, Projektmitteilungen und lokaler Öffentlichkeitsarbeit liegen vollständig bei der Künstler:in. Das Projekt ist ausdrücklich so konzipiert, dass seitens der Schule keine zusätzlichen Kapazitäten in Form von Lehrkräften oder unterstützenden Maßnahmen erforderlich sind. Die unabhängige Struktur ermöglicht zugleich eine offene und aktive Beteiligung der lokalen Gemeinschaft.
Für die Durchführung der Workshops und Organisation sind zunächst insgesamt 12 Tage vorgesehen. Geplant sind vier Workshop-Blöcke à zwei Tagen sowie zusätzlich vier Tage für organisatorische Aufgaben. Die zeitliche Aufteilung kann jedoch flexibel und bedarfsorientiert angepasst werden. Insgesamt wird so lange am Projekt gearbeitet, bis alle 88 Kunstwerke fertiggestellt und anschließend an der Decke des Ganges installiert sind. Auch wenn es eventuell mehr Bedarf an Workshops oder organisatorischen Tagen gibt.
Realisierungsbetrag: € 100.000,00
Fachpreisrichter*innen:
Zusammensetzung der Jury
Stimmberechtigte Fachjuror/-innen
● Laura Eckert, bildende Künstlerin, Sachverständigenforum Kunst im öffentlichen
Raum der Stadt Leipzig
● Christine Dorothea Hölzig, Koordinatorin Kunst im öffentlichen Raum, Kulturamt
● Elisabeth Howey, bildende Künstlerin, Leipzig
● Matthias Lehmann, bildender Künstler, Meißen
Stimmberechtigte Sachjuror/-innen
● Andreas Kopp, Kersten Kopp Architekten, Berlin
● Petra Lüdike, Amt für Gebäudemanagement
● Thomas Mayer, Amt für Schule
Stellvertreter/-innen Sachjuror/-innen
● Anne Friede, KUULA, Landschaftsarchitekten, Berlin
● Arndt Kurze, Amt für Gebäudemanagement
● Richard Neumann, Amt für Schule
Stellvertreter/-innen Fachjuror/-innen
● Lena Dahlberg, Kunsthistorikerin, Leipzig
Folgende Künstler/-innen wurden um Teilnahme gebeten:
André Tempel (Dresden), Thierry Boissel (München), Mona Broschár (Leipzig/Freiburg), Martin Feistauer (Leipzig), Nicolas Freitag (Berlin), Antje Seemann (Aachen),
Ronny Szillo (Leipzig) (Realisierungsempfehlung)
OFFENE ATELIERS AM SÜDKREUZ AM 7/8März 2026

Beitrag: Kunst am Bau „Neubau Integrierte Sekundarschule Am Breiten Luch“
Kunst am Bau „Neubau Integrierte Sekundarschule Am Breiten Luch“ Falkenberger Chaussee 74, 13053 Berlin
Auslober: Bezirksamt Lichtenberg, Fachbereich Kunst und Kultur
Wettbewerbsart: offener zweiphasiger Kunstwettbewerb
Wettbewerbsteilnehmer*innen der 2. Phase: Nina K. Doege, Birte Endrejat, Roland Fuhrmann, Nicolas Freitag, Susi Gelb, Heimo Lattner/ Bernd Trasberger, Christian Odzuck, realities: united, Stefan Sous, Diana Sprenger/ Euan Williams
Realisierungsbetrag: € 370.000,00
Fachpreisrichter*innen: Andrea Böning, Christel Fetzer, Ingo Fröhlich, Niklas Roy, Gloria Zein
Sachpreisrichter*innen: Detert Renner (Renner Architekten GmbH), Dietlind Tessin (Bezirksamt Lichtenberg, Leiterin Serviceeinheit Facility Management), Karin Bettzüge (Bezirksamt Lichtenberg, Amtsleiterin Schul- und Sportamt), Steffen Reinecke (Bezirkselternausschuss Lichtenberg)
Ständig stellvertretende Preisrichter: Rainer Düvell
Wettbewerbskoordination: Veronike Hinsberg
Vorprüfung: Veronike Hinsberg,Seraphina Lenz
Ausführungsempfehlung zugunsten von Roland Fuhrmann: Mehr Licht!



11.09.2024 bis 21.11.2024
Ausstellung
Wir sind Demokratie
Mitgliederausstellung
Eröffnung
Donnerstag, 12. September 2024 | 18 Uhr
Einführung: Sandra Becker, Vorstand Deutscher Künstlerbund
Während der Berlin Art Week
Mittwoch, 11. September 2024 | 14 – 18 Uhr
Donnerstag, 12. September 2024 | 14 – 22 Uhr
Freitag, 13. September 2024 | 14 – 18 Uhr
Samstag, 14. September 2024 | 14 – 18 Uhr
Reguläre Öffnungszeiten
dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung
Über die Ausstellung
Mit der Mitgliederausstellung »Wir sind Demokratie« stellt sich der Deutsche Künstlerbund seiner Verantwortung als einer der traditionsreichsten und anerkanntesten Künstler*innen-Verbände Deutschlands, um der Gefährdung unserer freiheitlichen demokratischen Gesellschaft entgegenzuwirken.
Demokratie ist das Fundament unserer Gesellschaft, das auf Prinzipien wie Freiheit, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und der Achtung der Menschenrechte beruht. In einer Zeit, in der autoritäre Tendenzen in Deutschland und weltweit zunehmen, bleibt die Demokratie unverzichtbar für den Schutz unserer Freiheit, die Wahrung der Menschenrechte und die Förderung eines gerechten und friedlichen Zusammenlebens. In den letzten Jahren hat die Demokratie als politisches System weltweit signifikante Rückschläge erlitten. Nur durch demokratische Teilhabe und Transparenz können wir sicherstellen, dass die Stimmen aller gehört werden und Machtmissbrauch verhindert wird.
In der Mitgliederausstellung werden Arbeiten präsentiert, die das Thema Demokratie aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Die gezeigten Werke setzen sich mit Aspekten wie Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung, Gleichstellung, Toleranz, Partizipation und sozialer Gerechtigkeit auseinander. Durch die Ausstellung wird die Bedeutung der Demokratie als grundlegende Errungenschaft thematisiert und gleichzeitig über die Herausforderungen und Bedrohungen reflektiert, denen sie heute ausgesetzt ist.
Mit Beiträgen von
Jochem Ahmann | Anna Anders | Benjamin Appel | Sandra Becker | Matthias Beckmann | Anne Berlit | Inken Boje | Susanne Britz | Costantino Ciervo | Uta Clemens | Daniela Comani | Marc von Criegern | Christoph Dahlhausen | Brigitte Dams | Martin Dege | Alexandra Deutsch | Björn Drenkwitz | Svea Duwe | Karl-Heinz Einberger | Nezaket Ekici | Alexander von Falkenhausen | Saeed Foroghi | Helga Franz | Nicolas Freitag | Elfi E. Fröhlich | erwin geheimRat | Rolf Giegold | Harald Gnade | Dorthe Goeden | Monika Goetz | Rainer Görß & Anja Rudolph | Ingke Günther | Tina Haase | Mechthild Hagemann | Susanne Hegmann | Bernd Hennig | Birte Hennig | Jochen Heufelder | Karin Hochstatter | Beate Höing | Margret Holz | Gabriele Horndasch | Claude Horstmann | Irène Hug | Setsuko Ikai | Nikola Irmer | Gunilla Jähnichen | Constantin Jaxy | Karl Heinz Jeron | Timo Kahlen | Rita Kanne | Annebarbe Kau | Ulrike Kessl | Susanne Kessler | Käthe Kruse | Ute Langanky | Ulrich Langenbach | Elvira Lantenhammer | Katrin von Lehmann | María Linares | Almut Linde | Martina Lückener | Bernd Mechler | Susanna Messerschmidt | Jub Mönster | Michaela Nasoetion | Wolfgang Neumann | A.C. Ottjörg | Jan-Hendrik Pelz | Ute Pleuger | Kathrin Rabenort | Stewens Ragone | Anna Recker | Ute Reeh | Annette Reichardt | Eva-Maria Reiner | Myriam Resch | Ivo Ringe | Denise Ritter | Sebastian Rogler | Cornelia Rößler | Hella de Santarossa | Sigrid Schewior | Christine Schulz | Brigitte Schwacke | Iris R. Selke | Marcus Sendlinger | Alexander Steig | Jens Stittgen | Cony Theis | Volker Thies | Myriam Thyes | Markus Willeke | Melanie Windl | Jost Wischnewski | Renate Wolff | Barbara Wrede | Ina Wudtke | Isabel Zuber | Christina Zück

Die Obiger Galaxis
compiling CASPAR DAVID
16. Dezember – 13. Januar 2024
Eröffnung:
Freitag 15. Dezember 2023
18-22 Uhr
Raum für zeitgenössische Kunst
Brunnenstrasse 29, 10119 Berlin
mit Arbeiten von:
Marleen Andreev I Cristina Barroso I Charlotte Bastian I Antje Blumenstein I Betty Boehm I Bretz/Holliger I Susanne Britz I Frank Bubenzer I Stefanie Bühler I Caroline Corleone I Mathias Deutsch I Ulrike Dornis I Thilo Droste I Daniela Ehemann I Lara Faroqhi I Michael Fetzer I Saeed Foroghi I Nicolas Freitag I Nathalie Grenzhaeuser I Harriet Groß I Andrea Grote I Maxim Gunga I Jens Hanke I Anna Heidenhein I Norbert W. Hinterberger I Mia Hochrein I Alexandra Hopf I Iris Hurthe I Cordula Jäger I Thomas Judisch I Franz Jyrch I Rachel Kohn I Edith Kollath/Anne Brannys I Gabriele Künne I Birgit Krause I Marta Leite I Moritz Liebig I Peter Jap Lim I Jorge Lopes I Wolfgang Matzat/Alke Brinkmann I Isabell Alexandra Meldner I Matthias Moravek I Andrea Morein I Enrico Niemann I NN I Antonio Panetta I Lisa Peters/Lisa Drost I Veronika Pfaffinger I Mona Pourebrahim I Torsten Prothmann I Thomas & Renée Rapedius I Ilka Raupach I Florian Richter I Maja Rohwetter I Nait Rosenfelder I Christoph Roßner I Hansjörg Schneider I Anita Stöhr Weber I Jiří Surůvka I Dagmar Tränkle I Clemens Tremmel I Mathias Völcker I Wiebke Maria Wachmann I Yvonne Wahl I Daniel Wiesenfeld I Left Winter I Melanie Wiora I Gabriele Worgitzki I Linhan Yu I Frank Zitzsmann I Oliver Zwink
… von vielen verehrt, von einigen gemieden, nie Gleichgültigkeit evozierend… in der diesjährigen Obiger Galaxis wollen wir Euch einladen, zusammen mit uns den Auftakt des 250-jährigen Jubiläums von Caspar David Friedrich zu feiern, jenem Maler, der seine Arbeiten konsequent der Natur gewidmet und in Form von Seelenlandschaften vor allem das Verhältnis des Menschen zu ihr thematisiert hat.
Ob als Maler*Innen, Zeichner*Innen, Bildhauer*Innen, Fotograf*Innen und darüber hinaus arbeitende
Bildende Künstler*Innen – die Ideen des Malers werden aufgegriffen und den Fragen der Gegenwart und ihrer je unterschiedlichen künstlerischen Antwort als Spiegel des Jetzt ausgesetzt. Wie ist die Einheit und zugleich Differenz von Natur und Geist zu denken, wie es bereits im 18. Jahrhundert geschah, und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für unseren heutigen Umgang mit der Natur? Folgt man Bruno Latour, kann man Caspar David Friedrich einen Vordenker des Anthropozäns nennen. Sein insofern ungebrochen aktuelles Werk ist der Ausgangspunkt für vielfältige künstlerische Bezugnahmen der diesjährigen „Obiger Galaxis“ Ausstellung, in der die Präsentation der unterschiedlichen Exponate von den beteiligten KünstlerInnen prozessorientiert und in Wechselwirkung am Eröffnungsabend ausgehandelt wird und unsere „Welteninsel“ 1 um den galaktischen Mittelpunkt Caspar David Friedrich zu kreisen beginnt…
1 Alexander von Humboldt bezeichnete die Galaxis als Welteninsel.
English
How should we think about the unity and at the same time the difference between nature and spirit, as was already the case in the 18th century, and what consequences does this have for the way we deal with nature today? According to Bruno Latour, Caspar David Friedrich can be called a visionary of the Anthropocene. His relevance remains unbroken and represents an ideal starting point for a variety of artistic references, which will engage in a process-orientated critical discourse on the opening evening. Let’s celebrate his 250th birthday together.
„In meinen Arbeiten überlagere ich unterschiedliche Wahrnehmungsebenen, um durch die entstehende Unschärfe den Blick für das Wesentliche zu schärfen, am besten gemeinsam – in Bewegung“

„All national flags of the world transparently overlaid.“ , Hißfahne, Maße variabel.
Auslobung:
Land Berlin vertreten durch das
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, 10360 Berlin
Abteilung Personal, Finanzen, Wirtschaft und Kultur
in Abstimmung mit der
Senatsverwaltung für Kultur und Europa
Nichtoffener einphasiger Kunstwettbewerb
Kunst im Stadtraum Fennpfuhl
Künstlerische Wandgestaltungen im Rahmen 50 Jahre Fennpfuhl
10367 Berlin
Ausführungsempfehlung zugunsten von: Niklas Roy –
Maschinenmosaik
Seite 45 und 46, Partizipative Wandgestaltung für den Fennpfuhl.



